Kalender
Seit 1875 ist unsere Alte Dorfkirche
- Ort des Glaubens
- Heimat
- Taufort
- Traukirche
- Ort des Abschieds
- Zuflucht
- Hoffnungsraum
- Kirche für Alle
- mit Gebeten, Liedern und Predigten erfüllt
- Konfirmationsraum
- Ort des Dankes
- Raum für Kummer
- Ort für Jubiläumshochzeiten
- und Jubiläumskonfirmationen
- Mittelpunkt
- Platz, um Lasten abzulegen
- Wegweiser
Das alles ist unsere Alte Dorfkirche seit mehr als 130 Jahren.
Das alles soll sie uns in Augustdorf für die Zukunft bleiben.
Das alles kann sie nur sein,
wenn Leben in ihr ist und Menschen sie so vielfältig nutzen.
Das alles ist nur möglich, wenn wir sie erhalten.
Wenn wir sie mit Leben füllen
und wenn wir auch die Mauern erhalten, die uns das alles bieten.
Unsere Kirche ist uns etwas wert!
Deshalb füllen wir sie mit Leben.
Deshalb wollen wir sie unterhalten.
Deshalb werden wir es uns etwas kosten lassen,
sie zu unterhalten.
Helfen Sie uns dabei.
Mit Ihrer Gabe im Opferstock am Kirchenausgang
oder mit Ihrer Unterstützung bei unserem Stiftungsfonds.
Und natürlich mit Ihren Ideen,
mit Ihrer Freude und mit Ihren Sorgen,
mit denen Sie unsere Kirche mit Leben erfüllen.
Eduard Theopold
Pfarrer Eduard Theopold war im Grunde einer der letzten wirklichen "Pfarrherren", der seine Autorität ungebrochen aus dem Amt schöpfen konnte. Mit der Jahrhundertwende und dem beginnenden 20. Jahrhundert änderte sich vieles. Die Autorität des Amtes galt nicht mehr automatisch, sondern musste immer wieder für und mit den Menschen neu erworben werden.
Eduard Theopold übernahm die Pfarre Augustdorf im Jahr 1892 und blieb bis 1901 in Augustdorf. Ein besonderer Tag in seiner Amtszeit wird die 100 - Jahr Feier der Gemeinde am 9. September 1900 gewesen sein. Das Lippische Volksblatt berichtete darüber: "Es war ein schönes Kirchweihfest, das die Gemeinde gestern feiern durfte. Wer eben konnte hatte sich zur Kirche begeben, von Nah und Fern waren viele Gäste gekommen, so daß das Gotteshaus bis auf den letzten Platz gefüllt war und mancher keinen Sitzplatz mehr finden konnte. ... Dann predigte der Ortsgeistliche, Pastor Theopold, über Hebräer 18 Vers 8: Jesus Christus gestern und heute, und derselbe in Ewigkeit. In der Predigt wurde die Gemeinde zunächst an die Vergangenheit erinnert, an den Kirchweihtag vor 100 Jahren und an die Güte Gottes, die 100 Jahre über der Gemeinde gewaltet. Da ist viel Grund zur Dankbarkeit. Sodann wurde hingewiesen auf die noch heute waltende Treue des Herrn, der sich durch alle Trägheit, Undankbarkeit, Unfolgsamkeit des Menschen nicht irre machen läßt, in großer Geduld seinen Bund aufrecht zu halten. Da ist Grund zum Glauben.
Endlich wurde die Gemeinde an ihre Aufgaben in der Zukunft erinnert, sie hat die Jugend zu erziehen zu rechter Gottesfurcht und Gehorsam gegen den Herrn und wird über ihre Arbeit vor menschen und vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Ein gnädiges Urteil wird sie finden, wenn sie sich hält an Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit." (Den vollständigen Bericht des Volksblattes finden Sie hier.)
