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Mai 2012
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Legende:

vorgemerkt
 
bestätigt
 
 
Kanzel

Seit 1875 ist unsere Alte Dorfkirche

  • Ort des Glaubens
  • Heimat
  • Taufort
  • Traukirche
  • Ort des Abschieds
  • Zuflucht
  • Hoffnungsraum
  • Kirche für Alle
  • mit Gebeten, Liedern und Predigten erfüllt
  • Konfirmationsraum
  • Ort des Dankes
  • Raum für Kummer
  • Ort für Jubiläumshochzeiten
  • und Jubiläumskonfirmationen
  • Mittelpunkt
  • Platz, um Lasten abzulegen
  • Wegweiser

Das alles ist unsere Alte Dorfkirche seit mehr als 130 Jahren.

Das alles soll sie uns in Augustdorf für die Zukunft bleiben.

Das alles kann sie nur sein,

wenn Leben in ihr ist und Menschen sie so vielfältig nutzen.

Das alles ist nur möglich, wenn wir sie erhalten.

Wenn wir sie mit Leben füllen

und wenn wir auch die Mauern erhalten, die uns das alles bieten.

Unsere Kirche ist uns etwas wert!

Deshalb füllen wir sie mit Leben.

Deshalb wollen wir sie unterhalten.

Deshalb werden wir es uns etwas kosten lassen,

sie zu unterhalten.

Helfen Sie uns dabei.

Mit Ihrer Gabe im Opferstock am Kirchenausgang

oder mit Ihrer Unterstützung bei unserem Stiftungsfonds.

Und natürlich mit Ihren Ideen,

mit Ihrer Freude und mit Ihren Sorgen,

mit denen Sie unsere Kirche mit Leben erfüllen.

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Christian Friedrich Melm

Pastor Melm Im Jahr 1830 Kommt Pastor Melm nach Augustdorf. In seine Amtszeit fiel der Versuch, eine Seidenspinnerei zu etablieren. Die "Fürstliche Rentkammer" bemühte sich, in Lippe den Anbau von Maulbeerbäumen zu erproben und kam wegen des dafür günstigen Bodens auf Augustdorf als Versuchsgebiet. Pastor  Melm bemühte sich um dieses Projekt auf den Pfarrgrundstücken. Zu Beginn noch recht skeptisch, war er nach den ersten Erfolgen überrascht. Selbstkritisch genug bekannte er aber freimütig, dass er kein besonderes Geschick habe, Raupen zu pflegen und Seide zu spinnen. Obwohl einige Augustdorfer nach den bemerkenswerten Anfangserfolgen Interesse an der Seidenspinnerei bekundeten, wurde das Projekt (wohl auch wegen der urwüchsigen Landschaft) von der Kammer nicht weiter verfolgt. Man war sich wohl darüber klar, dass für das Land Flachskultur und Flachsspinnerei wichtiger und ergiebiger seien als die Seidenspinnerei.

 

1. Pfarrhaus (kl) Von Melm sind Klagen über den miserablen Zustand des Pfarrhauses erhalten:  „Dass der Giebel mich und die Meinigen unter seinem Einsturz begraben könnte…“. Für Augustdorf bereitete nicht nur die Aufbringung des angemessenen Gehaltes für den Pfarrer durch das gesamte 19. Jahrhundert hindurch Schwierigkeiten, es fehlten der Gemeinde auch die Mittel für die laufenden Kosten. Während die alt eingesessenen Kirchengemeinden über eine mehr oder weniger umfangreiche Ausstattung mit Eigenland bzw. Dienst- und Abgabeverpflichtungen der Kirchspieleingesessenen verfügten, gab es dergleichen in Augustdorf nicht. Die finanzielle Lage bliebt angespannt!

Pastor Melm wechselte 1835 nach Falkenhagen. Er verstarb im Jahr 1881.

 



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